Leiter*in der Abteilung Berggebietsforschung und Regionalentwicklung
Im Bereich des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft, Bundesanstalt für Agrarwirtschaft und Bergbauernfragen, Dietrichgasse 27, 1030 Wien, gelangt zum ehestmöglichen Termin eine freie Planstelle der Entlohnungsgruppe v1 (Vertragsbedienstete/r) zur Besetzung. Die Bewertung des Verwendungserfolges wird nach 6 Monaten durchgeführt.
Die Abteilung Berggebietsforschung und Regionalentwicklung analysiert ländliche Räume insbesondere unter Berücksichtigung der spezifischen Gegebenheiten der Berggebiete. Dazu zählen Struktur- und Politikanalysen, historische Entwicklungen und Trends, Entwicklungspotenziale, Innovationen, ökonomische, ökologische und soziale Aspekte der Nachhaltigkeit und die Resilienz ländlicher Räume. Ein spezifischer Fokus liegt auf der Situation der Berggebiete und anderer benachteiligter Gebiete. Damit werden wissenschaftliche Grundlagen für die Agrar- und Regionalpolitik geschaffen, um die Regionalentwicklung, die (territoriale) Kohäsion und den sozialen Ausgleich positiv zu beeinflussen. Die Arbeiten erfolgen im nationalen und internationalen Kontext sowie in vielen Fällen in interdisziplinären Kooperationsprojekten. Aktuelle Projektbeteiligungen sind etwa die Horizon Europe Projekte NEXRUR, GRACE, RUSTIK und RURACTIVE
| Wertigkeit/Einstufung: |
v1/3
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Beschäftigungsausmaß: |
Vollzeit |
| Dienststelle: |
BA Agrarwirtschaft u. Bergbauernfragen |
Beginn der Tätigkeit: |
ehestmöglich |
| Dienstort: |
Wien |
Ende der Bewerbungsfrist: |
26.06.2026 |
| Vertragsart: |
Unbefristet |
Monatsentgelt/bezug: |
v1/3 mindestens € 3.838,60 brutto |
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Befristung:
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Referenzcode: |
BMLUK-26-0320 |
Aufgaben und Tätigkeiten
- Fachliche, administrative und personelle Leitung der Abteilung Berggebietsforschung und Regionalentwicklung, darunter die inhaltliche und methodische Weiterentwicklung der Abteilung in Abstimmung mit den Zielen und der Strategie der BAB;
- Mitgestaltung der strategischen Ausrichtung der BAB;
- Eigenständige Planung, Leitung, Einreichung (Projektakquise) und Durchführung von nationalen und internationalen Forschungsprojekten und Evaluierungsprojekten von Förderprogrammen zur Erarbeitung von Grundlagen für die regionalpolitische Entscheidungsfindung;
- Leitung von und Mitarbeit bei Stellungnahmen, Gutachten und Arbeitsgruppen im nationalen und internationalen Bereich, insbesondere zu Fragestellungen der Berggebietsforschung und Regionalentwicklung;
- Eigenständige und kooperative Publikationstätigkeiten und Dissemination von Forschungsergebnissen für unterschiedliche Zielgruppen;
- Repräsentationsaufgaben und Entwicklung und Pflege von Kontakten zu nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen und wissenschaftlichen Akteur:innen;
- Leitung von und Mitarbeit in abteilungsübergreifenden Arbeitsgruppen der BAB.
Erfordernisse
1. Österreichische Staatsbürgerschaft oder unbeschränkter Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt;
2. Abgeschlossenes ordentliches Diplom-, Master- oder Doktorratsstudium im sozial- oder wirtschaftswissenschaftlichen oder raum- und regionalplanerischen Bereich; auf die Anlage 1.12 zum BDG 1979 idgF. wird hingewiesen;
3. Volle Handlungsfähigkeit;
4. Die persönliche und fachliche Eignung für die Erfüllung der Aufgaben, die mit der vorgesehenen Verwendung verbunden sind;
5. Mehrjährige Berufserfahrung im inter- und transdisziplinären wissenschaftlichen Bereich, in der Entwicklung, Akquise und Leitung von Forschungsprojekten und der Anwendung und Entwicklung vielfältiger qualitativer und quantitativer Methoden;
6. Erfahrung in der Entwicklung und Bearbeitung komplexer wissenschaftlicher Fragestellungen;
7. Ausgezeichnete Kenntnisse der deutschen Sprache, sehr gute Kenntnisse der englischen Sprache in Wort und Schrift;
8. Sehr gute Softwarekenntnisse zu Office-Anwendungen und wissenschaftlicher Software im qualitativen und quantitativen Bereich inkl. geographischer Informationssysteme;
9. Erfahrung im Publizieren wissenschaftlicher Ergebnisse auf verschiedenen Ebenen, darunter in Fachzeitschriften, auf wissenschaftlichen Konferenzen und in internationalen wissenschaftlichen Journalen;
10. Fähigkeit zu analytischem Denken sowie Interesse an komplexen räumlichen, ökonomischen, sozialen, politischen, ökologischen und kulturellen Zusammenhängen;
11. Ausgeprägte Kommunikations- und Teamfähigkeit, Fähigkeit zur motivierenden Führung von Mitarbeiter:innen sowie ein hohes Maß an Eigeninitiative;
12. Unbescholtenheit;
13. Für Bewerber kommt noch das Anstellungserfordernis des abgeleisteten Grundwehr- bzw. Zivildienstes (im Falle der festgestellten Tauglichkeit) hinzu;
14. Erfahrung in der Führung von Arbeitsgruppen von Vorteil;
15. Expertise und gute Vernetzung im Bereich der europäischen und österreichischen Forschungslandschaft sowie Kenntnisse der österreichischen Regionen von Vorteil;
16. Verständnis für die Schnittstelle zwischen Verwaltung, Politik und Forschung von Vorteil;
17. Promotion in einer fachlich relevanten Disziplin von Vorteil.
Die Erfordernisse der Z. 1 bis Z. 13 sind – im Hinblick auf die Gültigkeit einer Bewerbung – unbedingt zu erfüllen. Die Erfüllung der Erfordernisse der Z. 14 bis Z. 17 ist von Vorteil. Die Erfüllung dieser Erfordernisse ist durch geeignete Unterlagen nachzuweisen.
Jedenfalls vorzulegen sind:
- Motivationsschreiben,
- Lebenslauf,
- Nachweis der Staatsbürgerschaft bzw. Nachweis des freien Zugangs zum österreichischen Arbeitsmarkt,
- Nachweis über die erforderliche Qualifikation (Diplom-, Master- und Doktorats-Urkunden bzw. Bescheide sowie die Abschluss- bzw. Sammelzeugnisse inkl. Diploma-Supplement von allen absolvierten Studienabschlüssen (bei Abschlüssen von außerhalb des europäischen Hochschulraumes: inkl. Bewertung bzw. Nostrifikation sowie allf. Übersetzung)),
- Namensänderungsnachweis bei Namensänderung,
- bei männlichen Bewerbern: Bestätigung über den vollständig abgeleisteten Grundwehr- oder Zivildienst bzw. Untauglichkeitsbescheinigung.
Den Bewerbungsunterlagen sind weiters anzuschließen:
- eine vollständige Publikationsliste,
- ein Überblick über die Erfahrungen in Forschungsprojekten und anderen Führungserfahrungen, unterschieden nach der eigenen Funktion: Mitarbeit, Arbeitspaketleitung, Projektleitung sowie Projektakquise.
Bitte achten Sie darauf, dass die geforderten Unterlagen Ihrer Bewerbung vollständig angeschlossen sind.
Was bieten wir?
- Vielfältige und interessante Aufgabenstellungen;
- Laufende Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen;
- Gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie;
- Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung;
Gleichbehandlungsklausel
Der Bund ist bemüht, den Anteil von Frauen zu erhöhen und lädt daher nachdrücklich Frauen zur Bewerbung ein. Nach § 11b bzw. § 11c des Bundes-Gleichbehandlungsgesetzes werden unter den dort angeführten Voraussetzungen Bewerberinnen, die gleich geeignet sind wie der bestgeeignete Bewerber, bei der Aufnahme in den Bundesdienst bzw. bei der Betrauung mit der Funktion bevorzugt.
Bewerbungsunterlagen, Verfahren und Sonstiges
Die Bewerberin/Der Bewerber nimmt zur Kenntnis, dass mit ihrer/seiner Bewerbung die Zustimmung zu einer allfälligen Verarbeitung personenbezogener Daten durch die Sicherheitsbehörden zum Zwecke einer Sicherheitsüberprüfung sowie zur allfälligen Übermittlung dieser Daten an das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft verbunden ist.
Das Monatsentgelt beträgt in v1/3 mindestens € 3.838,60 brutto (erste Entlohnungsstufe). Es erhöht sich eventuell auf Basis der gesetzlichen Vorschriften durch anrechenbare Vordienstzeiten sowie sonstige mit den Besonderheiten des Arbeitsplatzes verbundene Entlohnungsbestandteile. So beträgt bspw. das Monatsentgelt nach einer Tätigkeit von 4 Jahren bzw. der Anrechnung von Vordienstzeiten in diesem Ausmaß (dritte Entlohnungsstufe) in v1/3 € 5.106,30 brutto.
Bewerbungen samt Unterlagen, die das Vorliegen der Bewerbungsvoraussetzungen nachweisen, werden bis zum Ablauf von 2 Wochen nach Kundmachung der Ausschreibung ausschließlich online entgegengenommen. Bitte benutzen Sie dazu die Online-Applikation der Jobbörse des Bundes unter www.jobboerse.gv.at. Sollte eine Bewerbung über die Jobbörse des Bundes aus technischen Gründen nicht möglich sein, so ist diese unter Angabe des Referenzcodes an die angegebene Kontaktinformation (per E-Mail) zu übermitteln.
Das Auswahlverfahren wird nach dem Unterabschnitt C des Ausschreibungsgesetzes in der Fassung des BGBl.Nr. 366/1991 (=Aufnahmeverfahren mit Aufnahmegespräch) erfolgen.
Kontaktinformationen
Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft,
Abteilung Präs. 1
Christiane Fronaschitz,
Tel.: 01/71100/606872 DW
(Mo - Do: 08:00 - 12:00 Uhr)